Trotz steigender Abonnentenzahlen verzeichnen Streaming-Plattformen kein Umsatzwachstum, da die Menschen ihre Ausgaben auf Live-Events verlagern.
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Haben Sie bemerkt, dass Ihre Freunde in letzter Zeit mehr über Konzerte als über Netflix-Serien sprechen? Sie sind nicht allein. Ein überraschender Trend verändert, wie wir unser Geld für Unterhaltung ausgeben.
Die Streaming-Industrie steht vor einem unerwarteten Problem: Während Dienste wie Netflix, Disney+ und andere weiterhin Abonnenten gewinnen, verdienen sie tatsächlich nicht mehr Geld. Warum? Weil diese neuen Abonnenten nicht wirklich "neu" sind — es sind einfach Leute, die ihre Kabel-TV-Abonnements (traditioneller TV-Dienst über ein Kabelunternehmen) kündigen und zum Streaming wechseln.
Wohin geht das Geld stattdessen? Laut dem Forschungsunternehmen MoffettNathanson geben die Menschen ihr zusätzliches Geld für Live-Erlebnisse aus: • Konzertkarten (wie die Tournee von Sabrina Carpenter, die 2025 77,4 Millionen Dollar einbrachte) • Kinobesuche • Sportspiele • Andere persönliche Veranstaltungen
Analyst Robert Fishman erklärt: "Viele Verbraucher lenken ihre diskretionären Ausgaben (Geld, das nach der Bezahlung von Notwendigkeiten übrig bleibt) auf Erlebnisse außerhalb des Hauses." Dieser Wandel begann nach dem Ende der Pandemie, als die Menschen begierig darauf waren, zu realen Aktivitäten zurückzukehren.
Was das bedeutet: Der Streaming-Markt wächst nicht wirklich — er verändert nur seine Form. Die Menschen wechseln vom Kabel zum Streaming, aber der Gesamtbetrag, der für Unterhaltung zu Hause ausgegeben wird, bleibt gleich. Währenddessen sehen Unternehmen, die Tickets für Live-Events verkaufen, ein echtes Wachstum.
Für Investoren deutet dies darauf hin, dass Unterhaltungsunternehmen, die sich auf Live-Erlebnisse konzentrieren, bessere Chancen bieten könnten als Streaming-Dienste, die möglicherweise ihre Wachstumsgrenze erreicht haben.
Dies ist eine von KI generierte Zusammenfassung. Lesen Sie den Originalartikel unter: MarketWatch