Eine Studie der EZB zeigt, dass über 80 % der Token der wichtigsten DeFi-Protokolle von nur 100 Inhabern kontrolliert werden, was regulatorische Bedenken aufwirft.
Bildquelle: The Block
Die Europäische Zentralbank (EZB - die Hauptbank Europas, die den Euro kontrolliert) hat etwas Überraschendes über die dezentrale Finanzierung (DeFi - Finanzdienstleistungen, die auf der Blockchain ohne traditionelle Banken laufen) entdeckt.
Eine neue Studie ergab, dass über 80 % der Governance-Token (Token, die den Inhabern erlauben, über Protokollentscheidungen abzustimmen) auf großen DeFi-Plattformen wie Aave, MakerDAO, Ampleforth und Uniswap von nur 100 Wallets gehalten werden. Das bedeutet, dass eine kleine Gruppe von Personen massiven Einfluss auf diese angeblich "dezentralen" Systeme hat.
Die Forschung enthüllte mehrere besorgniserregende Punkte: • Viele große Token-Bestände sind mit den Protokollen selbst oder Krypto-Börsen verbunden • Es ist oft unmöglich zu identifizieren, wer diese Token tatsächlich kontrolliert • Die meiste Stimmkraft liegt bei "Delegierten" (Personen, die im Namen anderer abstimmen) • Viele einflussreiche Wähler bleiben völlig anonym
Diese Machtkonzentration stellt ein großes Problem für Regulierungsbehörden dar (staatliche Stellen, die Regeln für Finanzmärkte erstellen). Traditionelle regulatorische Ansätze - wie die Überwachung von Token-Inhabern, Entwicklern oder Börsen - könnten für DeFi nicht funktionieren, da unklar ist, wer wirklich das Sagen hat.
Die EZB warnt, dass dies die Art und Weise beeinflussen könnte, wie Regierungen Regeln erstellen, um DeFi "unter den regulatorischen Schirm" zu bringen. Wenn die Kontrolle so konzentriert ist, könnte DeFi nicht so dezentralisiert sein, wie viele glauben, was es potenziell einfacher macht, dass böswillige Akteure diese Systeme manipulieren.
Dies ist eine von KI generierte Zusammenfassung. Lesen Sie den Originalartikel unter: https://www.theblock.co/post/395492/ecb-paper-defi-governance-concentrated-results-affect-regulatory-anchor-points?utm_source=rss&utm_medium=rss