Chainlink schließt sich einer Gruppe europäischer und koreanischer Banken an, um Stablecoins für sofortige grenzüberschreitende Währungsabwicklungen zu testen.
Stellen Sie sich vor, Sie senden Geld zwischen zwei Ländern sofort — ohne Tage zu warten, bis die Banken es bearbeiten. Das ist das Ziel eines neuen Projekts, das gerade von Chainlink und einer Gruppe großer Banken angekündigt wurde.
Chainlink (ein Unternehmen, das Blockchain-Technologie mit realen Daten verbindet) hat sich mit europäischen und südkoreanischen Bankengruppen zusammengetan, um eine neue Art des Geldtransfers über Grenzen hinweg zu testen. Das Projekt heißt Projekt Pangea.
Hier sind die Beteiligten:
- Chainlink — liefert die Datentechnologie hinter dem System
- FairSquareLab — ein südkoreanisches Unternehmen, das die Abwicklungstechnologie entwickelt
- UniKA — eine Gruppe von über einem Dutzend koreanischer Geschäftsbanken
- Qivalis — eine Euro-Stablecoin-Gruppe, unterstützt von 37 europäischen Banken
Die Idee ist,
Stablecoins (digitale Münzen, die immer den Wert einer echten Währung, wie dem Euro oder dem koreanischen Won, entsprechen sollen) zu verwenden, um
Devisen (FX)-Geschäfte abzuwickeln. FX bedeutet einfach, eine Währung gegen eine andere zu tauschen — zum Beispiel Euro gegen koreanische Won.
Warum ist das wichtig? Der globale Devisenmarkt ist riesig. Laut der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich:
- Etwa 9,6 Billionen Dollar werden täglich in Währungen gehandelt
Derzeit können diese Geschäfte langsam und kostspielig abzuwickeln sein. Die Banken wollen testen, ob Stablecoins dies
schneller, günstiger und in Echtzeit verfügbar machen können — mit