Foundry, das ein Drittel der Bitcoin-Mining-Leistung kontrolliert, bittet seine Miner, über BIP-110 abzustimmen, eine Regel zur Begrenzung nicht-monetärer Daten im Netzwerk.
Ein großes Bitcoin-Unternehmen legt eine umstrittene Entscheidung in die Hände derjenigen, die das Netzwerk betreiben. Foundry Digital, der weltweit größte Bitcoin-Mining-Pool (eine Gruppe von Computern, die zusammenarbeiten, um Bitcoin-Transaktionen zu verarbeiten und Belohnungen zu verdienen), lässt seine Kunden über eine vorgeschlagene Regeländerung abstimmen.
Worum geht es bei der Abstimmung?
Der Vorschlag heißt BIP-110 (kurz für Bitcoin Improvement Proposal 110). Er zielt darauf ab, "Spam" zu reduzieren — unnötige, nicht-monetäre Daten, die im gemeinsamen Register von Bitcoin gespeichert sind (die Blockchain, ein öffentliches digitales Hauptbuch aller Transaktionen). Unterstützer möchten, dass Bitcoin rein als digitales Geld funktioniert. Kritiker, darunter bekannte Persönlichkeiten wie Michael Saylor und Adam Back, warnen, dass es legitime, gebührenpflichtige Transaktionen blockieren könnte.
Wenn es genehmigt wird, würde es einen Soft Fork auslösen — ein Regelupdate, das ältere Software weiterhin akzeptieren kann, sodass das Netzwerk nicht gespalten wird.
Wichtige Fakten zum Vorschlag:
Miner stimmen mit ihrer Hashrate ab — der Rechenleistung, die sie beitragen. Mehr Leistung bedeutet mehr Einfluss.
Foundry kontrolliert etwa ein Drittel der gesamten Bitcoin-Netzwerk-Mining-Leistung. Das macht seine endgültige Entscheidung äußerst einflussreich dafür, ob die Regel tatsächlich in Kraft tritt. Eine wichtige Frist wird Anfang August erwartet, bei Blocknummer 961.632, was eine Entscheidung vor dem Schließen des Fensters erzwingt.
Kurz gesagt, gewöhnliche Miner haben jetzt echte Macht darüber, wie sich Bitcoin entwickelt — ein seltenes Beispiel für Netzwerkgouvernanz in Aktion.
Dies ist eine von KI generierte Zusammenfassung. Lesen Sie den Originalartikel unter: https://bitcoinmagazine.com/news/foundry-asks-bitcoin-miners-vote-bip-110